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Was bedeutet die Bezeichnung  „Hamsa“ ?

Das alte Sanskrit-Wort Hamsa (Schwan) hat viele Bedeutungen. So ist Hamsa der Name für einen Avatar Vishnus in einem früheren großen Zeitzyklus, in dem dieser ein Lehrer der berühmten vier Kumaras, darunter Sanat Kumara (Sanat = ewig, Kumara = Jüngling) war. Es bedeutet auch die eine Menschheit, vor ihrer Aufteilung in verschiedene Gruppen. Hamsa ist eine Bezeichnung für einen Eingeweihten hohen Grades. In dieser Bedeutung ist es auch in dem Wort Paramhamsa enthalten.

Was bedeutet das Wort „Loge“ ?

Unsere  theosophische Loge ist ein Zusammenschluss von Menschen, welche die theosophischen Lehren der Menschheit studieren, und versuchen dieselben zu leben, um auf diese Weise die göttliche Weisheit und göttliche Liebe in sich selbst zum Wohl aller Wesen zu erwecken. So bestrebt sie sich ein Spiegelbild der großen weißen Loge der Meister zu werden, so unvollkommen sie im Vergleich dazu sein mag. Unsere theosophische Loge ist auch ein Zweig am Baum der Theosophischen Gesellschaft die ideel in der Ewigkeit des Absoluten (Gott) wurzelt, und trägt daher die Möglichkeit in sich, ein Zentrum spiritueller Kraft zu sein.  Als solches umfasst sie von ihrem Mittelpunkt in Hamburg aus in immer weiteren Kreisen alle Wesen, die den weißen Pfad bejahen, zum Segen auch jener, die den Weg zum göttlichen Guten nicht bejahen. Und sie reicht vom Mittelpunkt der Erde bis an die Sterne. 

Eine theosophische Loge ist nur bedingt einer Freimaurerloge vergleichbar. Anders als bei den Freimaurern findet bei uns keinerlei rituelle Arbeit statt, und unsere Zusammen-künfte können von jedem Interessierten besucht werden.

Unsere Loge ist unsektiererisch, ein Ort geistiger Freiheit für alle Mitglieder, Freunde und Besucher. Darum wollen wir ihn auch frei halten von suggestiver Beeinflussung, psychischer Manipulation und magischen Handlungen. Solche Dinge sind „No go‘s“  für eine theososphische Gruppe, weil sie der geistigen Freiheit und dem theosophischen Weg zu Gott nicht entsprechen.

Über uns

In der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft Adyar leben Gruppen und Logen sehr vielfältiger Ausrichtung. Die Loge Hamsa hält an dem spirituellen Kurs fest, den die Meister, Helena Blavatsky, Henry Steel Olcott, Annie Besant und Charles Leadbeater uva. in ihren Schriften aufgezeigt haben. Wir widmen uns dem undogmatischen Studium ihrer Lehren, und versuchen sie im eigenen Leben zu verwirklichen. Dabei pflegen wir Offenheit gegenüber anderen theosophischen Lehrrichtungen, und sind auch in Sympathie mit den Lehren des Agni Yoga, den Lehren von Alice Bailey, den Rosenkreuzern und Freimaurern. Die Loge Hamsa ist gegenüber der Anthroposophie in freundlicher Haltung dialogbereit.

Bei unseren Zusammenkünften werden Vorträge und gemeinsame Studien im kleinen Rahmen abgehalten. Mitglieder und Gäste sind jederzeit herzlich willkommen! Einer alten Ehrenregel folgend ist die Teilnahme an allen unseren Treffen unverbindlich und kostenlos, denn unsere großen Lehrer haben uns die Lehren auch geschenkt. Über eine kleine Spende freuen wir uns, weil wir sie zur Deckung unserer Unkosten verwenden können. Aber vielmehr freuen wir uns über die Besucher selbst. Unsere Lehren kann man nicht kaufen, sondern nur geschenkt bekommen - und das ist nicht vom Einkommen, Ansehen, Status und dergleichen abhängig, sondern nur vom Herzen. 

Die Loge Hamsa bekennt sich aktiv zum Weltethos, dessen Declaration unsere Internationale Präsidentin Radha Burnier 1993 unterschrieben hat.

Wir sind Freunde aller Religionen, denn wie Jiddu Krishnamurti in seinem Buch "Zu Füßen des Meisters" mitteilt, sind alle, die auf der Seite Gottes und seines Planes sind, auf derselben Seite. Zusätzlich zur Bruderschaft aller Menschen ohne Unterschied der Rasse usw. bekennen wir uns auch zur Bruderschaft der Religionen.



 

Wir bedanken uns sehr bei:                                                                                 © Fotograf: Marion Wagner, Schwanentraum/ PIXELIO

 
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