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                                                                                    ein Beitrag von R.M.S  



Die schwere Krise in der wir, die Menschheit, uns heute auf allen Gebieten unseres äußeren und inneren Lebens befinden, hat seine erste Ursache in unserem fehlerhaften, unserem egoistischen Denken. 


Säe Gedanken, und ernte eine Tat! Säe Taten, und ernte eine Gewohnheit!                Säe Gewohnheiten, und ernte Charakter! Säe Charakter , und ernte Schicksal!


Dieses Sprichwort trifft nicht allein auf jeden Einzelnen zu.                                     Es ist auch gegenüber der Menschheit richtig! 


Gibt es für uns noch Hoffnung?                                                                          Ja! Alle Hoffnung ist in uns selbst -  in unserem Selbst!


Wo finden wir Hilfe?                                                                                         In uns - sonst nirgends!                                                                                   In uns sind alle Kräfte der Liebe, des Willens, der Erkenntnis!                                 Wir sind die Hilfe für uns selbst und für alle Wesen!                                             Wer wird die Menschheit vor ihrer Zerstörung retten?                                          Wer wird für ihr Überleben, für ihr Wachstum kämpfen, wenn wir es nicht selbst tun?


Wir wollen darum nicht verzweifeln oder klagen,                                            sondern in glühender Liebe zu allem Lebendigen                                      und in niemals schwankender Treue zum Guten ,                                                 der Menschheit dienen ;und eine neue Erde erschaffen, eine neue Kultur -               die Bruderschaft der Menschheit! 


W i r  sind aufgerufen, zu halten, was Gott versprochen hat. - Denn Gott ist in uns!  Jedes Hilfegebet, jeder Schrei eines Leidenden zu Gott empor, ist ein Aufruf an uns,   an unser inneres göttliches Selbst!                                                                 Wenn Gott nicht helfen kann, dann nur, weil  w i r  es nicht  t u n !


Bist Du auf diesem Weg gefallen?                                                                    Hast Du Deine Ideale verraten?                                                                      Hast Du Dich selbst verraten?                                                                         Und wenn schon!                                                                                            Das alles habe auch ich leider getan.                                                               Doch es ist nicht so schlimm zu fallen.                                                         Schlimm ist es, nicht wieder aufzustehen und nicht den Weg fortzusetzen. 


Das Gute, Göttliche in uns erlischt niemals.                                                     Daher ist es auch niemals zu spät für ein neues, schaffendes Leben!                         Wir werden uns immer wieder und immer wieder erheben, und aufwärts strebend alle Hindernisse überwinden bis wir unser Schicksal erfüllt haben.


Wir, die Erwachenden, wollen nicht mehr ein selbstsüchtiges, sinnleeres Leben führen. Der Sinn des eigenen Lebens ergibt sich nur aus dem Dienst an anderen Menschen.   Der Dienst an der Menschheit ist der Sinn unseres Lebens.                                  Geht sie zu Grunde, ist unser Leben vergeblich gewesen.                                    Blüht sie aber auf, dann ist alles Streben der Menschen zum Guten, in Vergangenheit und Zukunft, trotz aller schlimmen Fehler gerechtfertigt!


Der amerikanische Schriftsteller Jack London bekannte sich in seinem letzten Lebensjahr zu einem neuen Ideal des höheren Menschen:


"Zum überzeugten Anhänger des Evangeliums vom selbstlosen Dienst an der Allgemeinheit geworden, wird er der Wahrheit dienen, und die Lügner bloss stellen und sie zu Freunden der Wahrheit machen; er wird im Dienste der Güte die Brutalität vernichten; er wird der Schönheit dienen, indem er die Hässlichkeit vom Angesicht der Welt beseitigt. Und er, der stark ist, wird den Schwachen dienen, damit sie stark werden. Er wird seine Kraft nicht für die Erniedri­gung seiner schwächeren Mitmenschen hergeben, sondern dafür, dass sie sich zu Menschen, statt zu Sklaven und Tieren entwickeln."


Es ist  D e i n  höheres  S e l b s t , von dem Jack London schrieb!                          Es ist auch mein höheres Selbst. Denn wir haben verborgen in uns ein und dasselbe göttliche Ich!


Mögen alle unsere Handlungen, Worte, Gedanken dem Wohl aller Wesen geweiht sein! Möge das selbstlose Dienen allein uns Stärke, Befähigung,Wissenschaft entwickeln!Möge uns bis zur letzten Lebensregung die selbstlose Liebe erfüllen!


So wird auch über unserem Schicksal stehen, was der russische Dichter          Alexander Block über das Seine setzte:





" A u f s   Z i e l   l e b t e n   w i r   z u , 


u n d   d e r   T o d   a l l e i n   w a r   d e r   G r u n d ,


w a r u m   w i r   n i c h t   m e h r   v o l l b r a c h t e n 


i n   d i e s e r   W e l t . "

 
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